Hyperhidrose-Behandlung mit Botox in Istanbul
Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose) geht weit über die normale Temperaturregulierung hinaus und kann im Alltag stark belasten. Mit einer gezielten Botulinumtoxin-Behandlung lässt sich die Schweißproduktion an Achseln, Händen oder Füßen deutlich reduzieren – ohne Operation und ohne nennenswerte Ausfallzeit. Op. Dr. Ali Çetinkaya bespricht die betroffenen Zonen individuell und stimmt die Behandlung auf Ihre Beschwerden ab.
Medizinisch geprüft von Op. Dr. Ali Çetinkaya, Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie · Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026
Was ist Hyperhidrose?
Als Hyperhidrose bezeichnet man eine über das normale Maß hinausgehende Schweißbildung, die unabhängig von Temperatur oder körperlicher Anstrengung auftreten kann. Besonders häufig betroffen sind die Achselhöhlen, Handflächen und Fußsohlen. Die Beschwerden sind medizinisch gut behandelbar und keineswegs nur ein kosmetisches Thema.
Wie wirkt Botox gegen Schwitzen?
Botulinumtoxin hemmt vorübergehend die Signalübertragung zu den Schweißdrüsen. Dadurch wird die Schweißproduktion im behandelten Areal spürbar verringert. Das Verfahren wirkt lokal und gezielt, ohne die Schweißregulierung des übrigen Körpers zu beeinträchtigen.
Behandelbare Zonen
Wie läuft die Behandlung ab?
Zunächst wird das betroffene Areal beurteilt und markiert. Das Botulinumtoxin wird mit sehr feinen Nadeln in mehreren kleinen Punkten direkt unter die Haut injiziert. Bei empfindlichen Zonen wie Handflächen kann eine örtliche Kühlung oder Betäubung den Komfort erhöhen. Die Behandlung dauert in der Regel etwa 20 bis 30 Minuten.
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Art der Behandlung | nicht-operativ, Injektion |
| Dauer | etwa 20–30 Minuten |
| Betäubung | je nach Zone Kühlung oder örtliche Betäubung |
| Wirkungseintritt | nach einigen Tagen, voll nach ein bis zwei Wochen |
| Haltbarkeit | üblicherweise vier bis sieben Monate |
| Ausfallzeit | keine bis minimal |
Wirkungseintritt und Haltbarkeit
Die schweißhemmende Wirkung setzt nach einigen Tagen ein und erreicht ihr Maximum nach ein bis zwei Wochen. Das Ergebnis hält in der Regel vier bis sieben Monate an. Danach kann die Behandlung bei Bedarf wiederholt werden. Viele Betroffene empfinden den Alltag im behandelten Zeitraum als deutlich entlastet.
Vorbereitung auf die Behandlung
- Beratungsgespräch und Beurteilung der betroffenen Zonen
- Besprechung von Krankengeschichte und aktuellen Medikamenten
- am Behandlungstag die Areale nicht eincremen oder frisch rasieren, nach ärztlicher Empfehlung
Nach der Behandlung
Nach der Behandlung ist in der Regel keine Ausfallzeit nötig. Am Behandlungstag sollten Sie auf intensiven Sport, Sauna und starke Hitze verzichten. Reiben oder Massieren der behandelten Zonen wird ebenfalls vermieden, damit sich das Präparat gezielt im gewünschten Areal verteilt.
Mögliche Nebenwirkungen
Die Behandlung gilt in fachkundiger Hand als sehr sicher. Vorübergehend können leichte Rötungen, kleine Blutergüsse an den Einstichstellen oder ein kurzes Druckgefühl auftreten. An den Händen kann in seltenen Fällen eine vorübergehende leichte Kraftminderung vorkommen. Im Beratungsgespräch werden mögliche Risiken individuell erläutert.
Wann ist die Behandlung nicht geeignet?
Von einer Behandlung wird unter anderem während Schwangerschaft und Stillzeit, bei bestimmten neuromuskulären Erkrankungen sowie bei einer bekannten Allergie gegen Bestandteile des Präparats abgeraten. Botulinumtoxin kann auch für andere Anwendungen eingesetzt werden, etwa zur Verschlankung der Kieferpartie oder zur Glättung mimischer Falten.
Häufig gestellte Fragen
Wie schnell wirkt die Behandlung? Die Wirkung beginnt nach einigen Tagen und ist nach ein bis zwei Wochen voll ausgeprägt.
Wie lange bleibe ich trocken? Das Ergebnis hält in der Regel vier bis sieben Monate; danach kann aufgefrischt werden.
Ist die Behandlung schmerzhaft? Es werden sehr feine Nadeln verwendet; an empfindlichen Zonen sorgt eine Kühlung oder Betäubung für mehr Komfort.
Schwitze ich dann an anderer Stelle mehr? Die Behandlung wirkt lokal; die Schweißregulierung des übrigen Körpers bleibt erhalten.
Gibt es eine Ausfallzeit? In der Regel nicht; die meisten Patienten nehmen ihren Alltag sofort wieder auf.
Für eine individuelle Beratung vereinbaren Sie einen Termin bei Op. Dr. Ali Çetinkaya.
